KLARHEIT IM DENKEN

Wenn wir auf die Fragen, die uns beschäftigen, keine Antworten haben oder uns in einem Dilemma sehen, kann es zu emotionalen Problemen kommen. Finden wir keine Option ohne Nachteile, vertagen und verdrängen wir Entscheidungen und leiden an der ungeklärten Situation wie auch unserer eigenen Entscheidungs- und Handlungsunfähigkeit. Philosophische Methoden, und hier geht es nicht um Konzepte von Kant oder Hegel, sind sehr wirkungsvoll, wenn es um klares und widerspruchsfreies Denken geht. Sie helfen uns, blinde Flecken und Widersprüche im Denken zu entlarven, mit denen wir uns das Leben unnötig schwer machen.

GESPRÄCHE MIT KATALYSATORFUNKTION

Das Sokratische Gespräch* ist eine Fragetechnik, mittels derer Probleme systematisch untersucht werden. Während wir allein oft lange und ergebnislos grübeln, betrachten wir das Problem in dieser Art des Dialogs aus neuen Perspektiven, stellen vermeintlich feste Grenzen infrage und finden Lösungen, mit denen es uns gut geht. Das Sokratische Gespräch ist die geeignete Methode für den Umgang mit philosophischen Fragen und Problemen, Bestandteil der IKVT und findet zunehmend Eingang in das Personal Coaching (Böhning), weil es - auch abseits von emotionalen Problemen - zu einer klaren Sicht auf die Dinge und zu belastbaren Entscheidungen führt.

*Sokratische Gespräche werden im schulischen und therapeutischen Kontext (Philosophieren mit Kindern) bereits mit Kindern im Grundschulalter geführt. Sie setzen weder philosophisches Wissen noch besondere Fähigkeiten voraus.

PHILOSOPHY MEETS COACHING

Unablässig und in jedem Alter treffen wir im Alltag auf sie und wägen, besonders bei großen Entscheidungen, mögliche Antworten ab: philosophische Fragen.

  • Wer will ich sein und was ist mein Sinn im Leben?

  • Was bin ich wert?

  • Hab ich die richtige Schule/das richtige Studium/den richtigen Job?

  • Muss mein Leben effizient sein?

  • Woran soll ich mich orientieren? 

  • Bin ich für meine*n Partner*in verantwortlich?

  • Was ist mir/uns in der Erziehung unseres Kindes wichtig?

  • Bin ich ein Helikopter-Vater?

  • Muss ich so viel arbeiten?

  • Bin ich jemandem Rechenschaft schuldig?

  • Darf ich mich scheiden lassen?

  • Muss ich dankbar sein?

  • Was heißt es, eine gute Mutter zu sein?

  • usw...

ORIENTIERUNG IM BEWERTEN

In der medialen globalen Welt, in der wir uns befinden, ist schon die Frage "Was darf ich essen?" eine komplexe. Wo immer wir uns eine Meinung bilden wollen - im Internet warten unüberschaubare Informationsfluten, zu deren Bewältigung uns die Zeit fehlt. Viele Menschen fühlen sich nachvollziehbar orientierungslos und überfordert. Wie kann eine bewusste, selbstbestimmte und dennoch für Veränderung offene Orientierung an Werten und Zielen aber dennoch und auch in Zeiten persönlicher Krisen gelingen?

GEDANKENEXPERIMENTE

Ein Bild davon zu haben, wie wir ab jetzt leben, lernen und arbeiten möchten, gibt Orientierung. Dabei dürfen und sollten wir uns von dem, was ist, durchaus erstmal entfernen. Denn wie wir angehen, was wir wollen, ist erst Schritt drei. In Schritt eins sind frei von Zwängen, von den echten und den scheinbaren. In Schritt zwei unterscheiden wir zwischen echten und bei näherer Betrachtung nur eingebildeten Zwängen oder Grenzen. Wir konkretisieren das Bild zu einem machbaren. Wenn wir klar vor Augen haben, wie unser Leben (oder Teile dessen) sein soll, geht es in die Planung...

Wie wäre es,... - mit Gedankenexperimenten beginnt ein ein selbstbestimmt und kreativ gestaltetes Leben! 

© Dr. Martina Petersen

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